Den Grundstein zum preisgünstigen Hausbau legt als Erstes die Planung. Die komplette Hausbauplanung beginnt mit einer Familientagung und einem Kassensturz. Es muss festgelegt werden, wie viel Haus man sich leisten kann und welche Ansprüche hat man an dieses Haus. Man sollte sich darüber im Klaren sein, ob man einen Keller benötigt, ob es ein Bungalow oder ein Etagenhaus sein soll, wie viel Garten man sich wünscht, ob eine Garage gewünscht ist und in welcher Lage gesucht wird. Der Preis bestimmt schlussendlich die Planung. Verzichtet man auf einen unnötigen Erker, Gauben oder etliche Verwinkelungen, so wird der Hausbau wesentlich günstiger. Der Besuch von Musterhausaustellungen bietet eine große Hilfe. Eine festgelegte Planung ist zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht möglich, da viele Ideen und Anregungen erst im Laufe der Planungs- und Bauzeit entstehen.
Nun kommen drei weitere Schritte, welche relativ parallel laufen. Es muss ein Finanzberater bzw. eine Bank aufgesucht werden, welche den Hausbau finanzieren sollen. Gleichzeitig sollte man nun Ausschau nach Grundstücken halten und sich gegebenenfalls schon eine Baufirma aussuchen. Soll es eine Fertighausfirma sein? Wenn ja, so haben diese Firmen meist feste Grundrisse, aber dafür all-inclusive Pakete. Sie bauen für einen festen Preis bis zur Schlüsselfertigkeit. Oder soll es eine Kombination aus mehreren Firmen sein, da viel Eigenarbeit geleistet werden soll? Auch hierzu sollten nun Firmen kontaktiert werden. Mit den Mitarbeitern können nun die Details besprochen werden. Es werden Fragen zur Dämmung, zum Dach, zu der Menge an Steckdosen, zum Mauerwerk und zu den Fenstern aufkommen. Über all das darf man sich jetzt schon Gedanken machen, aber eine endgültige Entscheidung wird meist zusammen mit der Baufirma und deren Architekten getroffen.
Erst mit der Finanzierungszustimmung der Bank können ein Grundstück gekauft und ein Bauvertrag unterschrieben werden. Um bei der Finanzierung mit günstigen Raten weg zu kommen, sollten Bauherren ein Eigenkapital von 15 – 20 Prozent des Gesamtfinanzaufkommens gespart haben. Dem Hausbau steht nun nichts mehr im Weg.
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