Bauherr ohne Risiko

hausbau absichern

Der Traum eines eigenen kleinen Domizils wird für viele greifbarer denn je, da infolge der Schuldenkrise im europäischen Raum die aktuellen Baufinanzierungszinsen ziemlich niedrig sind. Man sollte sich das aktuell günstige Niveau mit langfristigen Zinsbindungen sichern, da mit steigenden Zinsen auf Jahressicht zu rechnen ist.

Nach dem Motto: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Dennoch sollte man sich vorher einige Gedanken zur Absicherung dieses Unterfangens machen, da es immer zu unvorhergesehen kleinen wie auch größeren Katastrophen kommen kann. Denn davon sollte die Freude am Hausbau nicht getrübt werden.

Wie werde ich also ein glücklicher Bauherr ohne schlaflose Nächte?

Risikolebensversicherung

Sofern man nicht den kompletten Hausbau aus eigener Tasche zahlen kann, sollte man über eine Risikolebensversicherung nachdenken, da man sich meistens über Jahre hinweg mit diesem Vorhaben hoch verschuldet. Vor allem junge Familien erleben ein böses Erwachen, wenn der Hauptverdiener stirbt und sie in dieser Hinsicht nicht versichert sind.
Tritt der Fall ein, wird beim Todesfall eine Kapitalauszahlung fällig. Laufzeit und Versicherungssumme werden dabei nach Bedarf festgelegt. Man sollte allerdings nicht die kürzeste und günstigste Police nehmen, da man im Ernstfall nicht ausreichend abgesichert ist.

Bauherrenhaftpflicht

Auf einer Baustelle besteht grundsätzlich ein erhöhtes Unfallrisiko, bei dem Dritte zu Schaden kommen können und Anspruch auf Schadenersatz stellen. Vor allem Kinder werden von einem Bauplatz magisch angezogen, wenn diese dann durch mangelhafte Sicherung der Baustelle zu Schaden kommen, haftet der Bauherr.
Auch mithelfende Freunde könnten sich verletzen.

Bauleistungsversicherung

Für Neubauten besteht der Versicherungsschutz vom Aushub bis zur Schlüsselübergabe. Sie schützt vor unvorhersehbaren witterungsbedingten Schäden wie etwa: Sturm, Hochwasser, Hagel und Frost
Sie deckt auch durch Handwerker verursachte Schäden ab. Somit erspart man sich eventuell unangenehme Auseinandersetzungen über Zuständigkeits- und Schuldfragen.
Diebstahl und Vandalismus fallen ebenfalls unter die Absicherung.

Wohngebäudeversicherung

Eine Wohngebäudeversicherung ist bereits zu Baubeginn sinnvoll, damit nicht der finanzielle Ruin droht, wenn das Gebäude einen Totalschaden durch äußere Einflüsse wie Feuer oder Wasser erleidet. Während der Bauphase (Rohbau) ist folgender Schutz beitragsfrei: Brand, Blitzschlag und Explosion.
Nach Bezugsfertigkeit bietet die Versicherung Schutz vor: Sturm, Hagel und Rohrbrüchen. Einrichtungsgegenstände und sonstiger Hausrat fallen nicht in diese Kategorie. Diese Schäden deckt die Hausratversicherung.

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Die Planung – Das A & O

hausbau planen

Den Grundstein zum preisgünstigen Hausbau legt als Erstes die Planung. Die komplette Hausbauplanung beginnt mit einer Familientagung und einem Kassensturz. Es muss festgelegt werden, wie viel Haus man sich leisten kann und welche Ansprüche hat man an dieses Haus. Man sollte sich darüber im Klaren sein, ob man einen Keller benötigt, ob es ein Bungalow oder ein Etagenhaus sein soll, wie viel Garten man sich wünscht, ob eine Garage gewünscht ist und in welcher Lage gesucht wird. Der Preis bestimmt schlussendlich die Planung. Verzichtet man auf einen unnötigen Erker, Gauben oder etliche Verwinkelungen, so wird der Hausbau wesentlich günstiger. Der Besuch von Musterhausaustellungen bietet eine große Hilfe. Eine festgelegte Planung ist zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht möglich, da viele Ideen und Anregungen erst im Laufe der Planungs- und Bauzeit entstehen.
Nun kommen drei weitere Schritte, welche relativ parallel laufen. Es muss ein Finanzberater bzw. eine Bank aufgesucht werden, welche den Hausbau finanzieren sollen. Gleichzeitig sollte man nun Ausschau nach Grundstücken halten und sich gegebenenfalls schon eine Baufirma aussuchen. Soll es eine Fertighausfirma sein? Wenn ja, so haben diese Firmen meist feste Grundrisse, aber dafür all-inclusive Pakete. Sie bauen für einen festen Preis bis zur Schlüsselfertigkeit. Oder soll es eine Kombination aus mehreren Firmen sein, da viel Eigenarbeit geleistet werden soll? Auch hierzu sollten nun Firmen kontaktiert werden. Mit den Mitarbeitern können nun die Details besprochen werden. Es werden Fragen zur Dämmung, zum Dach, zu der Menge an Steckdosen, zum Mauerwerk und zu den Fenstern aufkommen. Über all das darf man sich jetzt schon Gedanken machen, aber eine endgültige Entscheidung wird meist zusammen mit der Baufirma und deren Architekten getroffen.
Erst mit der Finanzierungszustimmung der Bank können ein Grundstück gekauft und ein Bauvertrag unterschrieben werden. Um bei der Finanzierung mit günstigen Raten weg zu kommen, sollten Bauherren ein Eigenkapital von 15 – 20 Prozent des Gesamtfinanzaufkommens gespart haben. Dem Hausbau steht nun nichts mehr im Weg.

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Architektenleistung

Sucht man einen neuen Friseur, einen Steuerberater oder einen Arzt, verlässt man sich meistens auf Empfehlungen. Ein Architekt jedoch sollte individuell gewählt werden und oftmals ist nicht gleich der erste Architekt die richtige Wahl.
Ein Architekt sollte nicht nur vom Typ her zu einem passen, sondern auch geltende Bestimmungen einhalten.
An den Architekten sind hohe Anforderungen gestellt. Er muss nicht nur etliche Baustoffe kennen, sondern auch über alle geltenden Bauvorschriften erkundigt sein. Er muss Kosten realistisch einschätzen und die Arbeiten der einzelnen Handwerksfirmen kontrollieren können. Um dies alles durchführen zu können und sich ‘Architekt’ nennen zu dürfen, muss dieser in der Architektenkammer eingetragen sein. Die Voraussetzung für diese Eintragung ist immer rein Hochschulstudium mit mindestens 2 Jahren Berufserfahrung. Somit ist die Sicherheit gewährt, nicht an Betrüger zu geraten.
Der Nachteil dieser Listen der Architektenkammer ist jedoch, dass man nur den Namen und die Adresse des Architekten findet, jedoch nicht den Schwerpunkt, den er sich auferlegt hat. Demnach kommt man um einige Anrufe bei den Architekten nicht herum und muss viel Zeit und Geduld mitbringen.
Immer ein guter Weg den passenden Architekten zu finden, ist ein Spaziergang im Wohnumfeld. Dort schaut man einfach nach Häusern, welche einem gefallen und erkundigt sich nach dem entsprechenden Architekten. Sucht man jedoch einen Innenarchitekten, bleibt nur der Weg in verschiedene Büros um sich Mappen zeigen zu lassen, wie der Stil des jeweiligen Architekten zu sein scheint.
Des Weiteren bieten die Architektenkammern regelmäßig Veranstaltungen in der Umgebung, bei welchen Kunden entsprechende Architekten mit ihren Werken kennenlernen. Entsprechende Fachzeitschriften können ebenso weiter helfen und bieten eine Vielfalt von Fotos und Adressen.
Wichtig für den Kunden sollte es sein, dass das Architektenbüro nahe dem Bauvorhaben liegt. Somit ist eine enge Zusammenarbeit besser möglich und kurzfristige Verabredung sind einfacher zu bewältigen.
Die Größe des Architekturbüros ist hierbei unwichtig. Ein größeres Büro muss nicht zwangsläufig das Bessere sein. Ein junger, aber guter Architekt mit nur einem kleinen Zimmer, kann manchmal zufriedener sein, als ein großes Büro mit mehreren Architekten.

Entscheidend sind dann die ersten Gespräche mit dem Architekten. Schnell stellt sich heraus, ob die Chemie einander stimmt.

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Wie und wofür erhält ein Haus einen Energiepass?

Für den Verkauf oder die Vermietung einer Immobilie ist ein Energiepass erforderlich. Ein Energiepass gibt Auskunft über die Energieeffizienz. So können Gebäude energetisch miteinander verglichen werden. Der Pass macht den Energiebedarf eines Gebäudes sichtbar, welches ein wichtiges Qualitätsmerkmal darstellt. Es soll den Besitzer oder den Mieter über den Energieverbrauch informieren. Bei der Vergabe von Krediten fordern auch immer mehr Banken einen Energieausweis. Das gilt allerdings nicht für alle Gebäude. Wer seine Immobilie grundlegend saniert oder ein neues Haus baut, muss nicht extra einen Energieausweis haben, die Berechnung ist ohnehin Bestandteil der vorgeschriebenen Wärmebedarfsberechnung. Bei dem Pass unterscheidet man zwischen den Verbrauchspass und den Bedarfspass. Beim Verbrauchspass werden die tatsächlichen Energieverbräuche der jetzigen Situation bewertet. Beim Bedarfspass wird der theoretische Bedarf an Wärme aufgrund der Bausubstanz des Hauses ermittelt. Daher ist der Bedarfspass aussagekräftiger.
Jeder, der ein Haus kaufen oder mieten möchte, hat Anspruch auf Einsicht in diesen Pass.
Eine Farbskala zeigt den Energieverbrauch an. Dazu hat diese Skala mehrere Farben, wie grün oder rot. Eine Zusatzseite gibt Auskunft darüber, ob das Dach oder die Heizungsanlage erneuert werden müssen.
Die Ausstellung eines Energiepasses übernehmen qualifizierte Energieberater. Das können Handwerksmeister oder Techniker sein, die eine Weiterbildung zum Energieberater im Handwerk abgeschlossen haben oder Energiefachberater im Baustoffhandel oder in der Industrie. Zum Ausstellen berechtigt sind auch Hochschulabsolventen und staatlich anerkannte Techniker.
Man sollte sich aber mehrere Angebote von verschiedenen Anbietern machen lassen. Der Gutachter besichtigt vor Ort das Gebäude. Er nimmt relevante Daten auf und sieht in die Baupläne. Dann erstellt er mit einer speziellen Software den Energieausweis. Diesen erhält man dann per Post oder persönlich. Die Kosten für den Energiepass können die Kunden mit dem Aussteller frei verhandeln. Sie richten sich nach dem Aufwand der Analyse des Hauses. Wobei die Berechnung nach dem einfachen Verfahren bis 300 Euro kostet und die ausführliche Berechnung bis 500 Euro.

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Wärmedeämmung im Altbau selbst anbringen

wärmedämmung altbau

Etwa 75 % der Energiekosten werden für die Beheizung der Wohnräume verwendet. Fehlt die Wärmedämmung, entweichen etwa 15 % der Wärme durch den Boden, 25 % durch Decke und Dach und 35 % durch die Wände. Eine Wärmedämmung ist somit unerlässlich. Doch wie lässt sich ein Altbau effektiv dämmen?

Außendämmung

Eine Fassadendämmung ist eine sehr komplizierte Angelegenheit, die bei unsachgemäßer Ausführung starke bauliche Schäden verursachen kann. Hiervon sollten Sie – sofern Sie nicht vom Fach sind – lieber die Finger lassen. Beauftragen Sie einen Fachbetrieb, auch wenn es deutlich mehr kostet. Sollten dann Mängel auftreten, haftet die Firma dafür. Ansonsten bleiben Sie auf den Kosten der Baumängel sitzen.

Innendämmung

Im Gegensatz zur Außendämmung können Sie die Innendämmung unter Berücksichtigung bauphysikalischer Grundsätze selbst durchführen. Wichtigste Voraussetzung ist hier, dass die Außenwand trocken ist. Enthält sie Feuchtigkeit, kann es zu Schimmelbildung und Bauschäden kommen. Ein wichtiges Kriterium bei der Innendämmung ist die Wahl des geeigneten Dämmstoffes. Auch über dessen Verarbeitung muss man sich genauestens informieren. Die Dämmstoffe, Dampfbremsfolie und der Kleber/Mörtel sollten beim selben Hersteller bezogen werden. Die Anbringung der Dämmung muss luftdicht erfolgen, auf sorgfältig verklebte Folien und dichte Fugen muss unbedingt geachtet werden, da sonst Schimmelbildung droht.

Dachdämmung

Auch bei der Dämmung des Daches können Sie selbst Hand anlegen. Arbeiten wie Zwischensparrendämmung und Untersparrendämmung können Sie problemlos selbst ausführen. Elastische Steinwollematten sind für die Zwischensparrendämmung am besten geeignet. Sie lassen sich leicht auf die passende Größe zuschneiden und passen sich den Sparrenabständen genau an. Wärmebrücken werden so vermieden. Bei der Untersparrendämmung wird der Dämmstoff unterhalb der Sparren aufgebracht. Dies ist sinnvoll, wenn die Sparrentiefe nicht ausreicht, um optimal zu dämmen. Allerdings bedeutet die Untersparrendämmung einen Verlust an Raumhöhe. Aufsparrendämmung, die zwischen Sparren und Dachoberfläche aufgebracht wird, sollte nur vom Fachbetrieb ausgeführt werden. Sie wird in der Regel im Rahmen einer Dachneueindeckung ausgeführt.

Zwischendeckendämmung

Insbesondere bei Altbauten mit Holzdecken kann eine Zwischendeckendämmung zu nicht beheizten Räumen wie dem Dachboden sinnvoll sein. Hierfür wird der Fußbodenbelag entfernt, eine Zwischenlage integriert und abgedichtet und mit einer isolierenden Schüttung aufgefüllt. Darauf kann Estrich oder Plattenbelag aufgebracht werden.

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Tipps zur Planung einer Einliegerwohnung

Sie Planen eine neue Einliegerwohnung zu bauen oder einzurichten? Wissen aber nicht worauf Sie achten müssen, um dies entsprechend zu verwirklichen?

Dann geht es Ihnen wie vielen Leuten, die vor dem gleichen Problem stehen. Doch die Antwort auf Ihre Fragen ist nicht schwer und die Planung einer neuen Einliegerwohnung kann perfekt verwirklicht werden, wenn man auf einige Begebenheiten und Fallen achtet.

Im Vorfeld Ihrer Planungen sollten Sie sich Gedanken darüber machen, für welchen Zweck Sie eine Einliegerwohnung einrichten beziehungsweise bauen möchten. Brauchen Sie die Einliegerwohnung für private Zwecke? Soll Ihr Kind in die Einliegerwohnung einziehn oder möchten Sie Ihren Eltern die Möglichkeit geben, Ihren Lebensabend nah bei Ihnen zu verbringen?
Oder planen Sie eine Einliegerwohnung, um diese nach Fertigstellung zu vermieten und damit ein wenig Geld einzunehmen?
Egal für welche der beiden Möglichkeiten, ist die Größe der Einliegerwohnung entscheidend.

Die perfekte Größe für eine Einliegerwohnung

Sollten Sie die Einliegerwohnung für private Zwecke bauen, müssen Sie sich Gedanken über die Anzahl und Größe der benötigten Zimmer machen. Hilfreich ist dazu, mit der Person oder Personen zu sprechen, welche die neue Einliegerwohnung beziehen soll.
Bei der gewerblichen Nutzung zur Vermietung bietet sich an, erst die Zielgruppe herauszufinden an die Sie vermieten möchten. Möchten Sie an junge Familien, Senioren oder Studenten vermieten? Diese Frage muss im Vorfeld geklärt sein, denn jede der Zielgruppen, hat andere Vorstellungen bezüglich der Wohnungs- und Zimmergröße. Dabei benötigen Familien zum Beispiel mehr Zimmer als Studenten, und Senioren freuen sich über kleinere Räume, da Sie diese nicht so arbeitsintensiv sauber halten müssen, wie große Räume. Haben Sie sich für die Größe der Einliegerwohnung entschieden, müssen Sie nur noch den richtigen Ort für die Einliegerwohnung finden.

Der perfekte Ort für eine Einliegerwohnung

Generell kann man sagen, dass eine Einliegerwohnung, unbedingt einen separaten Ein- beziehungsweise Ausgang benötigt. Zudem sollte die Einliegerwohnung etwas abgegrenzt von Ihrer eigenen Wohnung liegen, um so Lärmbelästigung, schon im Voraus auszuschließen.

Beachten Sie dies, steht Ihrem neuen Glück mit einer Einliegerwohnung nichts im Weg.

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Rechtsberatung beim Hauskauf

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Rechtsfragen beim Hauskauf

Beim Kauf von Grundbesitz (Grundstück, Eigentumswohnung, Haus) sind zahlreiche
Rechtsfragen zu klären.
Dem juristischen Laien sind viele der Formulierungen in einem Kaufvertrag unbekannt
und nicht leicht verständlich.
Da es bei solchen Transaktionen um nicht unerhebliche Geldsummen geht, sollte man nichts unüberlegt unterschreiben und alle bestehenden Fragen vorher gründlich klären.
Es ist also sehr wichtig, sich von einem Fachmann alle unverständlichen Begriffe und
Bestimmungen eines Kaufvertrages in allen Punkten ausführlich erklären zu lassen.

Rechtsberatung durch Anwalt oder Notar

Der Notar ist eine neutrale Rechtsperson, unabhängig davon, ob er vom Käufer oder vom Verkäufer des Objektes beauftragt worden ist.
Er ist verpflichtet, beiden Vertragsparteien alle Fragen erschöpfend und verständlich
zu beantworten und alle unverständlichen Formulierungen zu erläutern.
Die juristische Ausbildung des Notars unterscheidet sich nicht wesentlich gegenüber
der eines Rechtsanwaltes.
Außerdem gehören Immobilienkaufverträge zum Tagesgeschäft eines jeden Notars.
Er ist also sehr bewandert mit der Materie und kennt sicher schon einen Teil der für
beide Parteien wichtigen Punkte, auf die er im Termin stets besonders eingehen muss.
Daher kann man sich eigentlich die zusätzlichen Kosten der Rechtsberatung durch
einen Anwalt sparen, da der Notar im Rahmen der Kosten für den Kaufvertrag schon
alle wesentlichen Fragen gründlich klären muss. Dafür entstehen keine zusätzlichen Kosten, sie sind im Honorar des Notars für den Kaufvertrag bereits enthalten.

Vorgehensweise vor dem Kaufvertrag

Man kann vor Abschluss des Kaufvertrages einen Vertragsentwurf vom Notar erbeten.
Den kann man daheim – auch mit Freunden und Bekannten – in Ruhe durchgelesen
und sich Randnotizen zu den bestehenden wichtigen Fragen vorbereiten.
Diese kann man dann dem Notar gezielt im Verhandlungstermin mit dem Verkäufer stellen, oder sie auch vorher schon teilweise mit dem Notar telefonisch abklären.
Auch der Verkäufer sollte vorab einen Vertragsentwurf vom Notar bekommen.
Dann sind beide Parteien gründlich vorbereitet.

Im Termin beim Notar geht es dann für alle Beteiligten wesentlich schneller, wenn man sich auf die wesentlichen Fragen konzentrieren kann.
Die Kosten für die Zusendung eines Vertragsentwurfs sind nicht sehr hoch.

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Estrich selbst verlegen

Massivdecken und raue Betonbodenoberflächen sind oftmals nicht für das Verlegen eines Bodenbelags geeignet. Mithilfe von Estrich können Unebenheiten und grobe Oberflächenstrukturen ausgeglichen werden. Dies ist eine optimale Vorbereitung, um anschließend den hauptsächlichen Bodenbelag anlegen zu können. Das Auslegen von Estrich vom Fachmann kann meist sehr teuer werden. Mit einigem Vorwissen und Geschick kann man aber auch selbst den Boden mit Estrich vorbereiten.

Estrich beschaffen

Sind im Raum alle wichtigen Leitungen (z.B. Elektrizität und Wasser) gelegt, kommt es im nächsten Schritt zur Verteilung des Estrichs. Nun gibt es zwei Varianten. Entweder lässt man sich durch ein Zementwerk Transportestrich zukommen, welches die teurere Variante ist, oder man holt sich selbst vom Baumarkt Beton-Estrich-Säcke. Diese Möglichkeit ist wesentlich günstiger. Allerdings muss man dabei auch hart arbeiten. Die Säcke sind schwer und der Estrich muss mithilfe eines Betonmischers angerührt und auf Eimer verteilt werden. Aber nicht auf jedem Untergrund kann man jeden Estrich verlegen. Für die häufigsten Räume eignet sich Zementestrich. Dieser hat sehr gute Eigenschaften, wie zum Beispiel den guten Festigkeitswert und die Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit.

Den Estrich verlegen

Hat man sich für eine der beiden Varianten entschieden, geht es nun ans Verlegen. Zunächst sollte der Boden mit Styroporplatten ausgelegt werden. Diese bieten eine Schall- und Wärmedämmung. Die Höhe dieser Platten sollte an die gegebenen Umstände angepasst werden. Wasser- und Heizungsrohre sollten mit Klebeband isoliert sein, damit sie der härtende Estrich später nicht beschädigt. Über das Styropor kommt nun eine Estrichfolie, die die gesamte Fläche ausfüllen sollte. Auch die Wände sollten vor dem Estrich beschützt und mit einer Plastikfolie von ca. 10 cm Höhe versehen werden. Um einen ebenmäßigen Boden zu bekommen, legt man zwei Holzlatten in die Mitte des Raumes. Mithilfe einer Wasserwaage können die Holzlatten nun so ausgerichtet werden, dass sie ganz gerade im Raum liegen. Nun kann man den Estrich anrühren und Stück für Stück über den Boden verteilen. Hat der Estrich die richtige Konsistenz, sollte er eine glatte Oberfläche bilden. Nach einer gewissen Trockenzeit können die Holzlatten entfernt und die entstandenen Lücken mit der restlichen Estrich-Betonmischung aufgefüllt werden.

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Der Kamin im Wohnzimmer – Segen oder Fluch?

Wer fürchtet sich nicht vor dem Monat Januar? Die gesamten Jahresrechnungen flattern in den Briefkasten. Egal ob es die Stromrechnung ist, die Steuer für das Auto, oder die Heizkosten. Jedes Jahr fragt man sich erneut, wie man diese Kosten dauerhaft senken kann.

Gerade im Heiz-Bereich gibt es inzwischen eine Vielzahl von möglichen Alternativen. Eine Möglichkeit, wäre es sich einen Kamin anzuschaffen.

Inzwischen sind Kamine sehr leistungsstark und sind in der Lage, den ganzen Winter durch, sei er noch so hart, für die nötige Wärme im Haus zu sorgen. Sicher, der Anschaffungspreis mag am Anfang etwas abschreckend wirken. Doch in diesem Zusammenhang sollte man doch eher zukunftsorientiert denken. Denn in den meisten Fällen, haben Sie nach wenigen Jahren, den Preis für den Kamin wieder eingespart.

Welcher Kamin ist der Richtige? Das kommt immer sehr auf sein Eigenheim an. Vor allem auf die Größe des Raums, den Sie beabsichtigen zu beheizen. Hier empfiehlt sich der Rat eines Fachmanns. Diesen finden Sie oft in einem guten Baumarkt.

Wenn Sie erst einmal den passenden Kamin installiert haben, gilt es die Frage zu klären, wie Sie Ihren Bedarf nach Brennholz stillen. Nehmen Sie nicht das erstbeste Angebot. Oft gibt es wirklich Schnäppchen, bei denen Sie bis zu 50% einsparen. Eine Suche im Internet ist dabei oft sehr hilfreich.

Ein weiterer Vorteil eines Kamins ist die Romantik. Je nach Design, trägt ein passender Kamin wirklich dazu bei, eine romantische Atmosphäre entstehen zu lassen.

Kamine sind inzwischen wirklich sehr erschwinglich geworden. Der Preis ist in den letzten 10 Jahren sehr gefallen.

Vergessen Sie nicht, die Kosten der Installation mit zu einkalkulieren. Wenn Sie nicht gerade selbst ein Fachmann sind, sind die Kosten nicht zu unterschätzen.

Abschließend gilt zu erwähnen, dass die Anschaffung eines Kamins nur einen ‘Nachteil’ hat: Die Anschaffungskosten. Doch diese, haben Sie schnell wieder eingespart.

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Gemütlichkeit, Wohlbehagen und Wärme: offene Kamine

offener kamin im haus

Schon in der Steinzeit schätzten unsere Vorfahren es, sich um ein offenes Feuer zu versammeln. Warum sich auch in unseren Tagen ein offener Kamin großer Beliebtheit erfreut, ist daher leicht nachzuvollziehen. Bis ins 19. Jahrhundert war der offene Kamin eine weitverbreitete Art der Raumheizung, da Heizstellen wie beispielsweise die Zentralheizung zu Zeiten des 19. Jahrhunderts noch unbekannt waren.

Häufig findet man über der Feueröffnung den sogenannten Kaminsims, auf dem Dekorationsartikel und Uhren abgestellt sind. Weil der größte Teil der erzeugten Wärme ungenutzt nach oben in den Schornstein abgeht, ist das Heizen mit offenen Kaminen wegen seiner Struktur bzw. wegen seines Aufbaus nicht besonders effizient.
Aus diesem Grund findet man offene Kamine heute vorwiegend in wärmeren Landschaften vor. Denn dort erfüllt der Kamin besonders dekorative Aufgaben und die Heizleistung ist dort eher Nebensache. Es wird Behaglichkeit vermittelt.

Kaminöfen

Immer mehr sogenannte Kaminöfen drängen neuerdings auf den Markt, welche einen erheblich verbesserten Wirkungsgrad vorweisen und denselben dekorativen Effekt vermitteln.
Die Brennkammer wurde bei diesen Kaminöfen mit Stahlblech umbaut. An der Unterseite des Ofens wird kalte Luft angesaugt und anschließend durch einen Aufsaugeffekt (Konvektionseffekt) im Innenraum erwärmt. Die erwärmte Luft strömt hiernach durch eine Öffnung des Kaminofens wieder aus. Die Öffnung befindet sich an der Oberseite.

Die im Brennmaterial enthaltene Energie kann, im Gegensatz zu herkömmlichen offenen Kaminen, bei dieser Technik um ein Vielfaches besser ausgenutzt werden.
Die Behaglichkeit des Kamins ist jedoch mit einigen Unannehmlichkeiten verbunden. Regelmäßiges Entsorgen der Asche, die beim Verbrennen von Holz erzeugt wird, gehört hierzu. Eine regelmäßige Prüfung ist darüber hinaus gesetzlich vorgeschrieben. Durch das Entzünden von vorhandene Ablagerungen könnte sonst ein Großbrand hervorgerufen werden.

Bei offenen Feuerstellen ist es in Haus und Wohnung wichtig, dass genau die Menge an Sauerstoff bzw. Atemluft, die durch das Feuer verloren geht, durch besondere Lüftungsvorrichtungen auch wieder in den Raum gelangt, indem ein offener Kamin betrieben wird.

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